Online verkaufen: Die Verkaufskanäle im Internet (Übersicht)


Der Onlinehandel boomt seit Jahren und dennoch gibt es viele Personen und Unternehmen, die erst jetzt das Potential des Internets entdecken, um online zu verkaufen. Dies muss kein Nachteil sein, denn die Zeit der Kinderkrankheiten ist vorbei und es existieren hochprofessionelle Lösungen, um schnell, kostengünstig und effizient die zentralen Umschlagplätze online bedienen zu können. Wie in jedem anderen Geschäftsbereich, so gibt es auch im Internet zentrale Einflugschneisen und diese sollen nachfolgend vorgestellt werden.


A r t i k e l -K a t e g o r i e : eCommerce

In dieseser Kategorie finden Sie alle Artikel, die Tipps, Tricks und aktuelle Informationen zum Thema eCommerce zur Verfügung stellen. Hierbei handelt es sich unter anderem um hilfreiche Empfehlungen, Anleitungen oder Tutorials, Buchbesprechenungen, Softwaretipps für Verkäufer/ Käufer) sowie vieler weiterführender Links zum Thema eCommerce und artverwandter Themen.

eBay:

eBay eignet sich ganz besonders für alle Personen und Unternehmen, die noch wenig Erfahrung im Bereich eCommerce haben und schnell erste Verkaufserfolge feiern möchten. Dies ist zwar heute nicht mehr ganz so einfach wie am Anfang, aber es kann nahezu aus dem Stand heraus online mit dem Verkaufen begonnen werden. Hierbei ist es egal, ob es sich um Neuware oder gebrauchte Artikel handelt. Die jeweiligen Produkte können hierbei in den folgenden Angebots-Formaten offeriert werden: Auktion, Festpreis oder als Shopartikel. Die zu veranschlagenden Kosten liegen unter Berücksichtigung von Angebotsgebühren, PayPal, nicht verkauften Artikeln, Wiedereinstellungen etc. je nach gewähltem Verkaufsformat (siehe oben) bei ca. 10-15% des erzielten Verkaufspreises
 
Amazon:
Mit Amazon Marketplace eröffnet der größte Onlineshop der Welt, (grundsätzlich) jedem, der online verkaufen möchte die Option neue und gebrauchte Artikel verkaufen zu können, sofern diese dort bereits in exakt identischer Form gelistet sind. Im Gegensatz zu eBay übernimmt Amazon den gesamten Prozess der Zahlungsabwicklung und darüber hinaus fallen bei dem Onlineriesen keine Angebotsgebühren an. Kosten entstehen nur im Erfolgsfall, nämlich dann, wenn ein Artikel von einem Kunden gekauft wird. In diesem Fall belaufen sich die Verkaufsgebühren bei Amazon grundsätzlich auf eine Fixpreis-Gebühr von 1,44 EUR sowie zusätzlichen 15 % auf den erzielten Verkaufspreis zuzüglich des Umsatzsteueranteils in Höhe von 15%. Als Ausnahme hiervon gilt die Kategorie: Elektronik und Foto. In dieser beträgt die Verkaufsgebühr 10% (VKP) zuzüglich 15% Umsatzsteuer. Darüber hinaus gilt: durch Zahlung eines bestimmten monatlichen Betrags entfällt für Power-Anbieter die pro verkauften Artikel veranschlagte Fixpreis-Gebühr.


 
Dawanda:
Wer selbst gemachtes im Internet verkaufen möchte, der ist hier richtig. Dawanda bietet allen Personen, die handwerklich und kreativ in hohem Maße begabt sind, die Möglichkeit, die in Eigenarbeit hergestellten Produkte einer breiten Öffentlichkeit zum Verkauf zu präsentieren. Dawanda erhebt für jeden Artikel eine Angebotsgebühr, die sich im Rahmen von 0,10- 0,30 EUR bewegt und abhängig vom Verkaufspreis ist. Entsprechende Artikel werden insgesamt 120 Tage gelistet. Im Erfolgsfalle wird darüber hinaus eine Verkaufsgebühr in Höhe von 5% des erzielten Erlöses veranschlagt. Insgesamt gibt es bei Dawanda unterschiedliche Angebotsformate. Zu erwähnen seien hier die sogenannten „Logenplätze“ und die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl von Einblendungen (zum Beispiel auf der Startseite oder einer bestimmten Kategorienseite) käuflich zu erwerben. Dawanda ist eine deutsches Unternehmen und hat seinen Sitz in Berlin.
 
Der eigene Webshop
Ein Onlineshop bzw. Webshop verkauft nicht von alleine. Anders als bei den vorgenannten Plattformen, ist ausschließlich der Betreiber dafür verantwortlich, dass die jeweilige Kundschaft den Weg in den Webshop findet. Wer bis dato noch nicht aktiv im Internet verkauft hat, der sollte zunächst Erfahrungswerte auf den vorgenannten Plattformen sammeln, um unter anderem abschätzen zu können, ob die angebotenen Produkte überhaupt das Potential haben, um erfolgreich per Onlineshop vermarktet werden zu können. Umgekehrt gilt wiederum: Wer bei eBay oder Amazon erfolgreich ist, sollte dringend, aufgrund der der damit verbundenen Abhängigkeiten und der hohen Gebühren, sich für den Fall der Fälle nach einem alternativen Standbein umsehen. Hierzu gibt es im deutschsprachigem Raum über 100 verschiedene Onlineshops bzw. Webshopsysteme. Die Kosten für den Betrieb eines erfolgreichen Webshops setzen sich hierbei aus zwei Komponenten zusammen. Dies sind zum einen die Anschaffungskosten beziehungsweise die monatlichen Zahlungen im Rahmen einer Mietlösung sowie den Kosten für Marketing. Hierunter fällt die gesamte Bandbreite des Online-Marketings: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Google AdWords, Blog-und Content-Marketing, Social Media (Facebook, Twitter, Google+), Newsletter-Marketing. Auch, oder gerade bei Webshops gilt: Wer nicht wirbt, der stirbt. Im Fachterminaus eißt dass dann zwar promoten und optimieren, aber als Resultat ergibt sich das gleiche Ergebnis.


 
Weitere Optionen, um im Internet online zu verkaufen
Darüber hinaus gibt es natürlich noch ein Vielzahl von weiteren Marktplätzen oder Verkaufsmöglichkeiten, um im Internet erfolgreich online zu verkaufen, wie zum Beispiel, Hood, MeinPaket, Rakuten, My-Hammer, aber dies sind im Vergleich zu den vorgenannten Plattformen eher kleine oder kleinste Anbieter. Wer wirklich online verkaufen möchte, der wird prioritätsorientiert vorgehen und zunächst die großen Markplätze erschließen und sich dann den kleineren Nischen zuwenden.




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