Aktuelle Informationen

Ab wann sind eBay Verkäufer zur Buchführung verpflichtet?

Wer als gewerblicher Händler bei eBay (Kleinstgewerbetreibender, Powerseller) aktiv ist, unterliegt bei Überschreiten bestimmter Grenzen in Bezug auf Umsatz und Gewinn der Buchführungspflicht. Wer wissen möchte, ob er sich jetzt mit der doppelten Buchführung auseinander setzen muss, findet nachfolgend eine entsprechende Übersicht.

Pflicht zur Buchführung: Diese Grenzen gelten für eBay-Verkäufer / Gewerbetreibende

Als gewerblicher eBay-Verkäufer / Powerseller / Gewerbetreibender ist jeder zur doppelten Buchführung verpflichtet, der Umsätze (inklusive steuerfreier Umsätze) von mehr als 500.000 EUR im Kalenderjahr realisiert oder der in diesem Zeitraum einen Gewinn von mehr als 50.000 EUR erwirtschaftet.
 
Werden darüber hinaus in anderen Bereichen wie beispielsweise dem stationären Handel entsprechende Umsätze oder Gewinne erzielt, so sind diese natürlich den vorgenannten Zahlen hinzu zu rechnen.
 
Bei Unterschreiten der bezifferten Umsatz- und Gewinngrenzen sind eBay Verkäufer (Kleinstgewerbetriebende, Powerseller und Gewerbetreibende berechtigt, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung / EÜR (§4 EstG Abs. 3) als vereinfachte Form der Buchführung zur Erfüllung fiskalischer Pflichten zu verwenden. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller aktuellen Softwareprogramme zum Thema Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), die es in Deutschland gibt.
 
Sehr viele gewerbliche Händler sind bei eBay als Kleinstgewerbetriebende aktiv und gerade für diese Personen lohnt es sehr sich intensiv mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) auseinander zu setzen, da man sich diese Kenntnisse relativ leicht aneignen und im Anschluss die eigene finanzielle Situation deutlich besser einschätzen kann, sowie darüber hinaus nicht zwingend einen Steuerberater benötigt und damit nicht unerhebliche Kosten einsparen kann.

Passwort-Tresore: Übersicht aller Anbieter

Wer auf der Suche nach einem Passwort-Tresor ist, findet hier im Anschluss eine sehr umfassende Übersicht aller aktuellen Passwort-Tresore, die gegenwärtig im deutsch- und englischsprachigem Raum zur Verfügung stehen. Hierbei lohnt es sich genauer zu recherchieren, da die Lösungsansätze

der einzelnen Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen. Manche Lösungen sind intuitiv zu handhaben, während andere sich ohne das intensive Durcharbeiten der Bedienungsanleitung nur schwer erschließen lassen. Gute Englischkenntnisse sind nicht zwingend notwendig, aber hilfreich, da eine stattliche Anzahl der Anbieter

Alle aktuellen Passwortmanger im Überblick


 
1. Password Save
2. KeePass
3. Password Manager eXtra Protection (XP)
4. Passwort-DEPOT
5. Kaspersky
6. steganos
7. pwsafe
8. RoboForm DE
9. LastPass
10. Passwort.Tresor
11. Manage Engine
12. PasswordBox
13. Password Keeper Software
14. SYDATEC
15. Access Manager
16. AndroidPIT
17. 1Passwor | Mac
18. Sticky Password

vornehmlich den angelsächsischen Sprachraum im Blick haben und entsprechende Software-Lösungen anbieten.
 
Hier muss jeder selbst abwägen, welche Faktoren ihm bei der Verwahrung seiner Passwörter wichtig sind. Auf jeden Fall ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für Sparfüchse gibt es sogar kostenlose Passwort-Tresore (Stichwort: Open-Source). In der Regel sind diese Programme jedoch kostenpflichtig. Hierbei ist entweder ein einmaliger Betrag zu zahlen oder die Software kann gegen eine jährliche Gebühr (Abonnement) genutzt werden. Die letztgenannte Variante hat den Vorteil, das die regelmäßigen Updates kostenfrei sind und man in Bezug auf die angewandten Verschlüsslungstechnolgoien auf dem aktuellsten Stand ist.
 
Zu beachten ist auch, für wie viele Rechner die jeweilige Lizenz genutzt werden kann und darf! Natürlich gibt es auch auch die Universallösungen, die eine beliebige Anzahl von Rechnern (Computern, Laptops, Macs, etc.) beinhalten und gleichzeitig auch für mobile Endgeräte (Smartphones, Tanletd, Ipads, etc.) genutzt werden können, aber dies ist eher die Ausnahme als die Regel.
 
Sehr von Vorteil ist aus diesem Grund, dass Passworttresore in der Regel vor dem Kauf kostenfrei für einen bestimmten Zeitraum getestet werden können (oftmals 30 Tage).

So buchen Sie PayPal-Zahlungen/-Gebühren

Da sich PayPal gerade im Internet als favorisiertes Zahlungsmittel etabliert hat, ergibt sich im Rahmen von Buchhaltung, Umsatzsteuererklärung und Co. für viele Händler (Webshop-Betreiber, PowerSeller etc.) oft die Frage: wie sind die PayPal-Zahlungen und die entsprechenden Gebühren eigentlich korrekt zu buchen? Nachfolgend soll dies näher erläutert werden.


Eine PayPal Zahlung korrekt buchen

Da auf einem PayPal-Konto Zalungseingänge und Zahlungsabgänge behandelt werden, ist dieses buchhalterisch als (zusätzliches) Bankkonto einzuordnen. Aus diesem Grund lautet der Buchungssatz für einen Zahlungseingang:
 
Paypal-Konto an (z.B.) Erlös-Konto / Umsatzsteuer

sowie für einen Zahlungsabgang:

Konto x / sowie event. Vorsteuer an PayPal-Konto.

Hinweis: Zahlungseingänge und Zahlungsabgänge von PayPal-Zahlungen sind im Rahmen der Finanzbuchhaltung zum Zugangszeitpunkt zu erfassen.

PayPal-Gebühren: Wie sind diese zu buchen?

Die PayPal-Gebühren sind im Rahmen des Rechnungswesens als Kosten des Geldverkehrs zu betrachten und stellen damit einen Aufwand dar. Dies bedeutet explizit, dass die PayPal-Gebühren einer Transaktion nicht mit den Erlösen dieser saldiert werden dürfen (Beispiel: Nicht zulässig → Zahlungseingang PaPal-Zahlung: 20 EUR - PayPay-Gebühren 0,93 EUR = 19,07 EUR und diesen Betrag dann an Erlöse buchen). Der korrekte Buchungssatz lautet damit:
 
Kosten des Geldverkehrs (Aufwand) an PayPal-Konto

Die Handhabung der Umsatzsteuer bei PayPal-Gebühren

Da im Rahmen der PayPal-Gebühr keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird, kann diese nicht als Vorsteuer geltend gemacht werden. Dieser Sachverhalt beruht auf einer Umsatzsteuerberfreiung, die gemäß § 4 Nr. 8 UStG zulässig ist. Als Beleg gegenüber dem Finanzamt dient in diesem Falle der Online-Kontoauszug von PayPal.