Billiger versenden: Das Hermes-Päckchen als Alternative


Das allgemein bekannte Päckchen von DHL als Versandart zu wählen, war bis dato ein zweischneidiges Schwert. Der attraktive Preis implizierte erhebliche Risiken: Der versendete Inhalt war nicht versichert und der Absender erhielt von DHL keinen verwertbaren Verwendungsnachweis. Wenn also etwas beim Versand schief ging, hatte der Versender bisher ausgesprochen schlechte Karten. Im Vergleich hierzu vermeidet das Hermes Päckchen genau diese Risiken.

Für viele Personen wird es dadurch möglich, die Versandart des Päckchens als Option zu wählen,
um tatsächlich billiger versenden zu können. Anders als beim Päckchen von DHL erfolgt der Versand bei Hermes versichert. Die Versicherungssumme beträgt maximal 50 EURO. Gleichzeitig erhält der Versender einen Versendungsnachweis, der es ihm mittels einer Paketnummer ermöglicht, jederzeit nach zu vollziehen wo sich das Päckchen gerade befindet (Paket-Tracking).

Das Hermes-Päckchen darf ein Maximalgewicht von 25 kg haben und das maximale Gurtmaß beträgt 37 cm (kürzeste + längste Seite). Insgesamt werden von Hermes maximal 4 Zustellversuche unternommen, um dem Empfänger das Paket zukommen zu lassen.


Die Kosten für das Hermes-Päckchen belaufen sich auf 4 EURO, wenn das Päckchen unmittelbar in einer Hermes Filiale in Auftrag gegeben wird. Erfolgt dies jedoch online, so werden lediglich 3,80 EURO berechnet.

Für gewerblich tätige Personen, die zum Umsatzsteuer Abzug berechtigt sind, ergibt sich gegenüber dem DHL-Pakchen noch ein weiterer Vorteil: bei dem Preis für das Hermes Päckchen handelt es sich um einen Bruttopreis, so dass die Umsatzsteuer im Rahmen des Vorsteuerabzugs abgezogen werden kann. Damit kostet das Hermes-Päckchen dann defacto 3,19 EURO während das DHL-Päckchen defakto 3,90 EURO, weil es sich hierbei um einen Nettopreis handelt. Ursache hierfür ist, das DHL als Nachfolgeunternehmen der deutschen Post gegenwärtig noch teilweise einer Umsatzsteuerbefreiung unterliegt.

 



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